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Un Sospiro: Die Poesie eines Klavierstücks von Franz Liszt

Aktualisiert: 28. März

Als Pianist ist es immer eine Freude, die Klaviermusik von Franz Liszt zu interpretieren. Seine Kompositionen sind nicht nur technisch anspruchsvoll, sondern auch voller Leidenschaft und Emotionen. Ein besonders fesselndes Stück aus seinem Repertoire ist "Un Sospiro", Teil der Trois Études de concert (Drei Konzertetüden), S.144.


Liszt komponierte diese drei Etüden zwischen 1845 und 1849, und veröffentlichte sie in Paris unter dem Titel "Trois caprices poétiques" mit den drei individuellen Titeln, wie sie heute bekannt sind. Der Titel "Un Sospiro" (Ein Seufzer) verleiht dem Stück eine romantische und melancholische Atmosphäre, die den Zuhörer in eine Welt der Emotionen entführt.


Als virtuoser Pianist selbst war Liszt in der Lage, komplexe Muster zu spielen, die im Allgemeinen als schwierig angesehen wurden. "Un Sospiro" ist nicht nur eine technische Herausforderung, sondern auch eine klangliche Reise, die den Pianisten und das Publikum gleichermaßen fesselt.


Dieses Stück ist nicht nur ein Favorit unter Pianisten, sondern hat auch seinen Weg in Filme und Fernsehserien gefunden. Es wurde von bekannten Pianisten wie Van Cliburn, Jorge Bolet, und Claudio Arrau aufgenommen und in verschiedenen Filmen und Fernsehserien verwendet, darunter "Shine" (1996) und "The Green Hornet" (2011).


Wenn ich "Un Sospiro" spiele, fühle ich mich von der Schönheit und Eleganz der Musik mitgerissen. Jeder Ton trägt eine Geschichte, und es ist eine Ehre, diese Geschichte durch meine Interpretation zum Leben zu erwecken.


Für diejenigen, die "Un Sospiro" selbst spielen möchten, empfehle ich eine hochwertige Notenausgabe des Stücks. Eine zuverlässige Quelle für Klaviernoten ist der Henle Verlag, der eine präzise und gut gestaltete Ausgabe von "Un Sospiro" anbietet.


In meinem Video, das ich zu diesem Artikel hinzufüge, lade ich Sie ein, sich von der Magie von "Un Sospiro" verzaubern zu lassen. Tauchen Sie ein in die Welt von Franz Liszt und lassen Sie sich von seiner Musik berühren.



Quellen:


  • Arnold, Ben (2002). The Liszt Companion. Greenwood Publishing Group. p. 103. ISBN 0313306893.

  • Howard, Leslie. "The complete music for solo piano, Vol. 38 – Les Préludes". Hyperion Records. Retrieved 29 June 2012.

  • Kimmelman, Michael (16 May 1999). "MUSIC; A Century of Piano That Can Last for Weeks" – via NYTimes.com.

  • "My Father, Simon Barere - Continued". www.jacquesleiser.ch.

  • Arnold, Ben (2002). The Liszt Companion. Greenwood. p. 104. ISBN 0313306893. Retrieved 17 June 2017.

  • "The Other Love". Turner Classic Movies. Retrieved 2018-04-11.

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